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Nachverdichtung auf dem Land made of Ligno

Klimaholzhaus: Mehr als Bauen mit Massivholz 

Ein Neubau made of Ligno bildet das Herzstück eines kleinen Wohnensembles, welches derzeit im oberfränkischen Kronach reaktiviert wird. Planer und Bauherren in Personalunion waren die Architektin Miriam Lebok und der Diplomingenieur Michael Bender: Mit dem kompakten Wohnhaus ersetzten sie einen über mehrere Jahre leerstehenden Altbau auf dem Familiengrundstück und machten es fit für eine erfolgreiche Neu-Nutzung im Mehrgenerationenkontext. Ihre Idee von großzügigem, offenem Wohnen mit Holz, in gesundem Raumklima, bei bester Akustik und ästhetischem Design konnten mit dem Komplettsystem aus individuell konfigurierbaren Brettsperrholzbauteilen für Wand, Decke und Dach perfekt umgesetzt werden.

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Zurück zu den Wurzeln

Miriam Lebok und ihre Schwester kennen das Leben in der Großfamilie aus ihrer eigenen Kindheit. Anfang der 1970er Jahre bauten die Eltern im Kronacher Stadtteil Neuses den Dachstuhl der Schreinerei des Großvaters zur eigenen Wohnung um, die Großeltern selbst lebten im Wohnhaus gleich nebenan. Rund 40 Jahre später entschließen sich beide Schwestern nach Jahren in der Großstadt, mit ihren Familien in die Heimat zurückzukehren und die damit verbundenen Vorteile aktiv zu nutzen. Miriam Lebok ist beruflich in das Architekturbüro ihres Vaters eingestiegen. Michael Bender nimmt dafür sogar wochenweises Pendeln an seinen Arbeitsort in Kauf, wo er an der Technischen Universität im Fachbereich Architektur arbeitet.  

Während die inzwischen leerstehende Schreinerei auf den Ausbau zur Wohnetage für die Familie der Schwester wartet, nahmen Miriam Lebok und Michael Bender 2017 den Abriss des alten Wohnhauses in Angriff, um an fast gleicher Stelle ihr eigenes Domizil made of Ligno zu realisieren.  

Mit seiner archaischen Form, dem steilen Satteldach ohne Dachüberstand und der vertikalen Fichtenholzverschalung präsentiert sich das kompakte Gebäude als gestalterische Melange aus typischem Wohnhaus und charakteristischer Scheune der Region. Ein Dachgarten auf der zwischengestellten, halb eingegrabenen Garage verbindet den Neubau mit dem ehemaligen Werkstattgebäude als gemeinsame „social platform“. 



Gebäude made of Ligno: Weit mehr als Holz! 

„Wäre es baurechtlich möglich sowie technisch und wirtschaftlich sinnvoll gewesen, wir hätten das alte Haus auch gerne erhalten, erweitert und gestalterisch neu interpretiert“, gibt Michael Bender zu. Mit der Entscheidung für ein modernes Holzhaus in Brettsperrholz-Bauweise ist die Familie heute aber sehr zufrieden: „Wer mit Lignotrend-Bauteilen baut, bekommt weit mehr als Holz“, sagen die Planer. „Die Angebotspalette beinhaltet auf BSP-Rippenelementen basierende optimierte Bauteillösungen, mit denen sich sicher und ökologisch planen und bauen lässt. Das für den Einsatz nötige Know-how liefert Lignotrend gleich mit.“ 

Klimaholzhaus stellt als Komplettsystem bestehend aus individuell konfigurierbaren Massiv-Holzbauelementen von Lignotrend eine eigene Marke dar. Sie steht für eine moderne, diffusionsoffene Gebäudehülle, gebaut mit viel Holz. Der Neubau in Kronach wurde vollständig aus den tragenden Massivholzbauteilen für Wand, Decke und Dach konstruiert und hat das betonierte Untergeschoss als Basis. Innen sind die Bauteile in großen Teilen bereits mit einer hochwertigen Sichtholzoberfläche ausgestattet. 

„Mit unserem Entwurf wollten wir bewusst den konstruktiven Grenzbereich dessen ausloten, was mit einem industrialisierten Baukasten-System in massiver Brettsperrholzbauweise möglich ist“, erklärt Miriam Lebok. „Für die Umsetzung eines möglichst etagenübergreifend offenen Grundrisses waren besonders groß dimensionierte Bauteile nötig. Beispielsweise acht Meter hohe Wandbauteile und tragende Dachbauteile mit einer Länge von zwölf Metern. Doch für Lignotrend als Hersteller waren weder die Produktion noch die logistische Abwicklung auf der Baustelle problematisch. Das Fachberater-Team hat uns bei all unseren Fragen stets unterstützt.“ 


Flexibilität und Weite im Grundriss 

Der kompakte Grundriss von 8,5 x 12,4 m trennt die Hauptnutzräume im Süden strikt von der Nebenraum- und Erschließungszone im Norden. Fließende Übergänge der im Split-Level-Prinzip angeordneten Räume nutzen das vorhandene Platzangebot von insgesamt knapp 170 m2 clever und kreativ: So beherbergt das Erdgeschoss Küche, Essbereich und Wohnebene im offenen Raumverbund, darüber sind zwei Kinderzimmer mit Schlafgalerie sowie das Elternschlafzimmer und ein Bad angeordnet. Unter dem Dach bleibt genügend Platz für eine Arbeitsgalerie.  

Eine filigrane weiße Stahltreppe verbindet die Halbgeschosse miteinander, wobei das „Treppenhaus“ von seiner spröden Funktion als reine Erschließungszone entbunden und stattdessen zum gleichberechtigten Teil des offenen Wohnens wird: Windfang und Diele sind dank Einbauschränken – eingebettet in die Brettsperrholz-Wandkonstruktion – zugleich Abstellraum und Garderobe, Flur und Treppenanlage werden als Bibliothek- und Musikzone genutzt.  

Die Flexibilität des Grundrisses spiegelt sich an der Fassade in einem lebhaften Fensterbild unterschiedlicher Formate und Brüstungshöhen wider. „Wir haben die Fenster strikt nach dem Prinzip „Wie und wo können sie dem Raum innen Gutes tun?“ platziert, erläutert Miriam Lebok. So gibt es Fenster, deren tiefe Laibungen als Sitzbank dienen und auch große, bodentiefe Fenster, die in den Kinderzimmern sogar zum Hineinlegen einladen. 


Gute Raumakustik und hohe Designqualität  

Das helle Holz der Schwarzwälder Weißtanne, das Lignotrend für die Sichtseiten seiner Wand-, Decken- und Dachelemente in astfreier Form verwendet, prägt das innenarchitektonische Design des Hauses. Obwohl im Erdgeschoss sowohl an Decken wie auch an den Wänden eingesetzt, verleiht es den Oberflächen einen zurückhaltend unaufdringlichen und doch natürlichen Charakter. Der anthrazitgraue Sichtestrichboden im EG und der Linoleumbelag in gleicher Färbung in den Individualzimmern stellen einen reizvollen Kontrast zu den lebendigen, hellen Holzoberflächen dar. 

Mit ihrer trittschalldämmenden Füllung und dem speziell auf Dämmung von Gehgeräuschen abgestimmtem Aufbau mit Unterlagsboden sorgen die Geschossdecken made of Ligno für gute Ruhequalität im Haus. Die Akustikprofilierung an den Deckenbauteilen trägt außerdem dazu bei, dass die Raumakustik im offenen Erdgeschoss trotz hohem Anteil schallharter Flächen wie Fenster und Böden als besonders angenehm empfunden wird. „Das bemerken auch unsere Gäste, die uns immer wieder auf die gute Raumakustik im großen Wohn- und Essbereich ansprechen“, bestätigt Miriam Lebok. 

In den oberen Etagen wurde indessen zugunsten geschlossener Holzoberflächen in Weißtanne auf ein Akustikprofil an den Decken- und Dachuntersichten verzichtet. Die den Kinderzimmern zugewandten Seiten der Lignotrend-Wände wurden mit Gipskarton belegt, um hier eine kreative Wandgestaltung mit Farbe und Tapete zu ermöglichen. 


Zertifizierte Nachhaltigkeit  

Die Nachhaltigkeit der Holzkonstruktion mit all ihren Vorteilen für Raumklima und Akustik setzt sich in der Wahl einer weitestgehend autarken Energieversorgung fort: Eine Wärmepumpe nutzt die Potenziale des Grundwassers unter dem Grundstück künftig für alle drei Wohneinheiten in einer Art „kleinem Nahwärmenetz“. Die elektrische Energie dafür wird unter anderem von der Photovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Klimaholzhauses erzeugt. Die Wärmeübertragung erfolgt im ganzen Haus über eine Fußbodenheizung. 

Um im Haus so wenig Technik wie möglich einsetzen zu können, wird die physikalische Kaminwirkung des offenen Treppenhauses zur natürlichen Entlüftung des Hauses im Sommerfall über Fenster im Dach genutzt. 

Aus beruflichem Interesse sehen Miriam Lebok und Michael Bender ihr Zuhause ein Stück weit auch als „Versuchsobjekt“, mit dem sie auch in Zukunft eine aktive Auseinandersetzung zu regenerativen Baumaßnahmen und Technologien hin pflegen und deren Chancen und Grenzen kritisch überprüfen wollen. Ein Baustein dieser selbst auferlegten Evaluation war die Teilnahme am neuen Bewertungs-system Nachhaltiger Kleinwohnhausbau (BNK) bei dem das Gebäude 82,83 Prozent der erforderlichen Nachhaltigkeits-Kriterien erreichen und mit dem exzellenten Gesamtergebnis, der Note 1,4, ausgezeichnet werden konnte. Die Zertifizierung dient als objektiver Nachweis der Nachhaltigkeits-Qualitäten von Gebäuden und kann gleichzeitig auch anderen potenziellen Bauherren bei der Investitionsentscheidung für das eigene Klimaholzhaus dienen. 

Konfigurationsübersicht

Verwendete Bauteile

  • LIGNO Rippe Q3  |  Deckenbauteil

    LIGNO Rippe Q3_250_r0_s0_z0_p0_a0_625-621-4_WTL_gb_buv
    Installation oben


    Ob das Element oben offen oder geschlossen ist, wird vom Einsatzgebiet bestimmt. Wenn das Element z.B. als Geschossdecke oder Dachterrasse bauseits mit Schüttung befüllt werden soll (LIGNO Rippe Q3-x), sind seine Hohlräume nach oben offen (Merkmal _r0). Zur Führung von Leitungen an der Elementoberseite kann bei manchen Aufbauten ein Querrost (_r25, _r50) ergänzt werden. Für Dachaufbauten erfolgt i.d.R. ein flächiger geschlossener Abschluss _rg0 (LIGNO Block Q-x, LIGNO Block Q3-x oder entsprechende Versionen von LIGNO Akustik klassik).

    Installation oben

    _r0 offen, ohne Querrost

    Statik


    Die Höhe der tragenden Stege des Elementes ist variabel und bestimmt sich gemäß statischer Bedürfnisse aus Belastung und Spannweite. Im Rahmen dieses Konfigurators ist die Auswahl auf vier Höhenbereiche beschränkt. Eine genauere Festlegung erfolgt später bei der Vordimensionierung bzw. dem Nachweis mit dem Berechnungsprogramm LTB-x. Auch Schüttvolumen und/oder notwendiger Raum für Installationen können für die Höhe massgebend sein.

    Statik 

    _230-290 mittlere Spannweite

    Feuerwiderstand


    Unterhalb des Stegbereichs schliesst sich bei Brandschutz-Anforderung eine Zusatzlage an (bei Elementen mit Leistenprofilen _z26, _z53, _z80, bei Elementen mit Brettprofilen Akustik klassik _k50g). Ihre Höhe bestimmt die Feuerwiderstandsdauer des Querschnitts von 30 bis 90 Minuten. Der Feuerwiderstand muss statisch nachgewiesen werden. Gibt es keine Anforderungen, sind die Standardausführungen _z0 oder _k50l zu wählen.

    Feuerwiderstand

      _z0 R0

    Hohlraum


    Elementausführungen  mit Leistenprofilen und Zusatzlage könnnen unterhalb der Zusatzlage mit einem zusätzlichen Hohlraum (_p26, _p53) für Installationsführung, Einbauten oder zur Verbesserung der Schallabsorption konfiguriert werden.Dort verlegte Leitungen durchdringen dann die brandschützende Ebene nicht. Bei Bedarf ist der Hohlraum mit Dämmmaterial gefüllt (_p26mw, _p26ha), um die akustische Absorption zu verbessern. Ist kein Hohlraum notwendig, wird das Merkmal _p0 gewählt. 

    Hohlraum

    _p0 Kein Hohlraum

    Raumakustik


    Soll die Untersicht des Elements gut schallabsorbierend wirken, wird die vorletzte Lage als Absorber _a50g ausgeführt. Ansonsten ist diese Ebene als Vollholz-Lage _a0 konfiguriert.

    Raumakustik

    _a0 ohne Absorber

    Profil


    Die Sichtlage ist mit Fugen profiliert. Im Code für die Profilierung sind in Millimetern angegeben: Elementbreite, Streifenbreite (gerundet, ggf. von/bis) und Fugenbreite (gerundet) sowie eine Buchstabenkennzeichnung für Varianten, z.B. mit gefasten Leistenkanten oder mit zusätzlicher Höhenabstufung.

     

    Hinweis: Manche Profilierungen bedingen mittelbar Ausschlüsse bei anderen Konfigurationsoptionen.

    Profil 

    _625-621-4 Geschlossene Oberfläche

    Holzart


    Für die Sichtlage stehen verschiedene Holzarten zur Verfügung. Einzelne Holzarten sind aus Qualitätsgründen nicht für alle Profilierungen konfigurierbar, aus technischen Gründen sind für manche Holzarten  Oberflächenbehandlungen ausgeschlossen. 

    Holzart

    _WTL Weisstanne astrein, lebhaft

    Struktur


    Die Ansicht wird im Standard einer Bürstung _gb unterzogen, was eine je nach Holzart stärkere oder schwächere Struktur hervorruft und die Oberfläche unempfindlicher gegen Kratzer macht.  Alternativ kann ein glatter Schliff _gs erfolgen, auf Anfrage ein Bandsägeschnitt _grimitiert werden.

    Struktur

    _gb gebürstet

    Behandlung


    Abhängig von der Holzart ist ab Werk die optionale Applikation einer Oberflächenbehandlung möglich. Individuelle Farbausführungen werden zur Abstimmung grundsätzlich bemustert. Bei Elementen in Individuallännge ist Farbbehandlung auf max. 5 m Länge beschränkt.

    Behandlung

    _buv Lichtschutzlasur

  • LIGNO Rippe Q3  |  Deckenbauteil

    LIGNO Rippe Q3_250_r0_s0_z26_p26_a50g_625-12-4_WTL_gb_buv
    Installation oben


    Ob das Element oben offen oder geschlossen ist, wird vom Einsatzgebiet bestimmt. Wenn das Element z.B. als Geschossdecke oder Dachterrasse bauseits mit Schüttung befüllt werden soll (LIGNO Rippe Q3-x), sind seine Hohlräume nach oben offen (Merkmal _r0). Zur Führung von Leitungen an der Elementoberseite kann bei manchen Aufbauten ein Querrost (_r25, _r50) ergänzt werden. Für Dachaufbauten erfolgt i.d.R. ein flächiger geschlossener Abschluss _rg0 (LIGNO Block Q-x, LIGNO Block Q3-x oder entsprechende Versionen von LIGNO Akustik klassik).

    Installation oben

    _r0 offen, ohne Querrost

    Statik


    Die Höhe der tragenden Stege des Elementes ist variabel und bestimmt sich gemäß statischer Bedürfnisse aus Belastung und Spannweite. Im Rahmen dieses Konfigurators ist die Auswahl auf vier Höhenbereiche beschränkt. Eine genauere Festlegung erfolgt später bei der Vordimensionierung bzw. dem Nachweis mit dem Berechnungsprogramm LTB-x. Auch Schüttvolumen und/oder notwendiger Raum für Installationen können für die Höhe massgebend sein.

    Statik 

    _230-290 mittlere Spannweite

    Feuerwiderstand


    Unterhalb des Stegbereichs schliesst sich bei Brandschutz-Anforderung eine Zusatzlage an (bei Elementen mit Leistenprofilen _z26, _z53, _z80, bei Elementen mit Brettprofilen Akustik klassik _k50g). Ihre Höhe bestimmt die Feuerwiderstandsdauer des Querschnitts von 30 bis 90 Minuten. Der Feuerwiderstand muss statisch nachgewiesen werden. Gibt es keine Anforderungen, sind die Standardausführungen _z0 oder _k50l zu wählen.

    Feuerwiderstand

    _z26 REI 30 Feuerhemmend

    Hohlraum


    Elementausführungen  mit Leistenprofilen und Zusatzlage könnnen unterhalb der Zusatzlage mit einem zusätzlichen Hohlraum (_p26, _p53) für Installationsführung, Einbauten oder zur Verbesserung der Schallabsorption konfiguriert werden.Dort verlegte Leitungen durchdringen dann die brandschützende Ebene nicht. Bei Bedarf ist der Hohlraum mit Dämmmaterial gefüllt (_p26mw, _p26ha), um die akustische Absorption zu verbessern. Ist kein Hohlraum notwendig, wird das Merkmal _p0 gewählt. 

    Hohlraum

    _p26 26 mm Höhe

    Raumakustik


    Soll die Untersicht des Elements gut schallabsorbierend wirken, wird die vorletzte Lage als Absorber _a50g ausgeführt. Ansonsten ist diese Ebene als Vollholz-Lage _a0 konfiguriert.

    Raumakustik

    _a50g Absorber integriert

    Profil


    Die Sichtlage ist mit Fugen profiliert. Im Code für die Profilierung sind in Millimetern angegeben: Elementbreite, Streifenbreite (gerundet, ggf. von/bis) und Fugenbreite (gerundet) sowie eine Buchstabenkennzeichnung für Varianten, z.B. mit gefasten Leistenkanten oder mit zusätzlicher Höhenabstufung.

     

    Hinweis: Manche Profilierungen bedingen mittelbar Ausschlüsse bei anderen Konfigurationsoptionen.

    Profil 

    _625-12-4 Leistenprofil

    Holzart


    Für die Sichtlage stehen verschiedene Holzarten zur Verfügung. Einzelne Holzarten sind aus Qualitätsgründen nicht für alle Profilierungen konfigurierbar, aus technischen Gründen sind für manche Holzarten  Oberflächenbehandlungen ausgeschlossen. 

    Holzart

    _WTL Weisstanne astrein, lebhaft

    Struktur


    Die Ansicht wird im Standard einer Bürstung _gb unterzogen, was eine je nach Holzart stärkere oder schwächere Struktur hervorruft und die Oberfläche unempfindlicher gegen Kratzer macht.  Alternativ kann ein glatter Schliff _gs erfolgen, auf Anfrage ein Bandsägeschnitt _grimitiert werden.

    Struktur

    _gb gebürstet

    Behandlung


    Abhängig von der Holzart ist ab Werk die optionale Applikation einer Oberflächenbehandlung möglich. Individuelle Farbausführungen werden zur Abstimmung grundsätzlich bemustert. Bei Elementen in Individuallännge ist Farbbehandlung auf max. 5 m Länge beschränkt.

    Behandlung

    _buv Lichtschutzlasur

  • LIGNO Block Q3  |  Dachbauteil

    LIGNO Block Q3_150_rg0_s0_z0_p0_a0_625-621-4_WTL_gb_buv
    Installation oben


    Ob das Element oben offen oder geschlossen ist, wird vom Einsatzgebiet bestimmt. Wenn das Element z.B. als Geschossdecke oder Dachterrasse bauseits mit Schüttung befüllt werden soll (LIGNO Rippe Q3-x), sind seine Hohlräume nach oben offen (Merkmal _r0). Zur Führung von Leitungen an der Elementoberseite kann bei manchen Aufbauten ein Querrost (_r25, _r50) ergänzt werden. Für Dachaufbauten erfolgt i.d.R. ein flächiger geschlossener Abschluss _rg0 (LIGNO Block Q-x, LIGNO Block Q3-x oder entsprechende Versionen von LIGNO Akustik klassik).

    Installation oben

    _rg0 geschlossen, ohne Querrost

    Statik


    Die Höhe der tragenden Stege des Elementes ist variabel und bestimmt sich gemäß statischer Bedürfnisse aus Belastung und Spannweite. Im Rahmen dieses Konfigurators ist die Auswahl auf vier Höhenbereiche beschränkt. Eine genauere Festlegung erfolgt später bei der Vordimensionierung bzw. dem Nachweis mit dem Berechnungsprogramm LTB-x. Auch Schüttvolumen und/oder notwendiger Raum für Installationen können für die Höhe massgebend sein.

    Statik 

    _150-210 geringe Spannweite

    Feuerwiderstand


    Unterhalb des Stegbereichs schliesst sich bei Brandschutz-Anforderung eine Zusatzlage an (bei Elementen mit Leistenprofilen _z26, _z53, _z80, bei Elementen mit Brettprofilen Akustik klassik _k50g). Ihre Höhe bestimmt die Feuerwiderstandsdauer des Querschnitts von 30 bis 90 Minuten. Der Feuerwiderstand muss statisch nachgewiesen werden. Gibt es keine Anforderungen, sind die Standardausführungen _z0 oder _k50l zu wählen.

    Feuerwiderstand

    _z0 R0

    Hohlraum


    Elementausführungen  mit Leistenprofilen und Zusatzlage könnnen unterhalb der Zusatzlage mit einem zusätzlichen Hohlraum (_p26, _p53) für Installationsführung, Einbauten oder zur Verbesserung der Schallabsorption konfiguriert werden.Dort verlegte Leitungen durchdringen dann die brandschützende Ebene nicht. Bei Bedarf ist der Hohlraum mit Dämmmaterial gefüllt (_p26mw, _p26ha), um die akustische Absorption zu verbessern. Ist kein Hohlraum notwendig, wird das Merkmal _p0 gewählt. 

    Hohlraum

    _p0 Kein Hohlraum

    Raumakustik


    Soll die Untersicht des Elements gut schallabsorbierend wirken, wird die vorletzte Lage als Absorber _a50g ausgeführt. Ansonsten ist diese Ebene als Vollholz-Lage _a0 konfiguriert.

    Raumakustik

    _a0 ohne Absorber

    Profil


    Die Sichtlage ist mit Fugen profiliert. Im Code für die Profilierung sind in Millimetern angegeben: Elementbreite, Streifenbreite (gerundet, ggf. von/bis) und Fugenbreite (gerundet) sowie eine Buchstabenkennzeichnung für Varianten, z.B. mit gefasten Leistenkanten oder mit zusätzlicher Höhenabstufung.

     

    Hinweis: Manche Profilierungen bedingen mittelbar Ausschlüsse bei anderen Konfigurationsoptionen.

    Profil 

    _625-621-4 Geschlossene Oberfläche

    Holzart


    Für die Sichtlage stehen verschiedene Holzarten zur Verfügung. Einzelne Holzarten sind aus Qualitätsgründen nicht für alle Profilierungen konfigurierbar, aus technischen Gründen sind für manche Holzarten  Oberflächenbehandlungen ausgeschlossen. 

    Holzart

    _WTL Weisstanne astrein, lebhaft

    Struktur


    Die Ansicht wird im Standard einer Bürstung _gb unterzogen, was eine je nach Holzart stärkere oder schwächere Struktur hervorruft und die Oberfläche unempfindlicher gegen Kratzer macht.  Alternativ kann ein glatter Schliff _gs erfolgen, auf Anfrage ein Bandsägeschnitt _grimitiert werden.

    Struktur

    _gb gebürstet

    Behandlung


    Abhängig von der Holzart ist ab Werk die optionale Applikation einer Oberflächenbehandlung möglich. Individuelle Farbausführungen werden zur Abstimmung grundsätzlich bemustert. Bei Elementen in Individuallännge ist Farbbehandlung auf max. 5 m Länge beschränkt.

    Behandlung

    _buv Lichtschutzlasur

  • LIGNO Uni Q3  |  Wandbauteil 

    LIGNO Uni Q3_123_625-621-4_WTL_gb_buv
    Statik


    Die Höhe der tragenden Stege des Elementes ist variabel und bestimmt sich gemäß statischer Bedürfnisse aus Belastung und Spannweite. Im Rahmen dieses Konfigurators ist die Auswahl auf vier Höhenbereiche beschränkt. Eine genauere Festlegung erfolgt später bei der Vordimensionierung bzw. dem Nachweis mit dem Berechnungsprogramm LTB-x. Auch Schüttvolumen und/oder notwendiger Raum für Installationen können für die Höhe massgebend sein.

    Elementhöhe

    _123 mm 

    Profil


    Die Sichtlage ist mit Fugen profiliert. Im Code für die Profilierung sind in Millimetern angegeben: Elementbreite, Streifenbreite (gerundet, ggf. von/bis) und Fugenbreite (gerundet) sowie eine Buchstabenkennzeichnung für Varianten, z.B. mit gefasten Leistenkanten oder mit zusätzlicher Höhenabstufung.

     

    Hinweis: Manche Profilierungen bedingen mittelbar Ausschlüsse bei anderen Konfigurationsoptionen.

    Profil 

    _625-621-4 Geschlossene Oberfläche

    Holzart


    Für die Sichtlage stehen verschiedene Holzarten zur Verfügung. Einzelne Holzarten sind aus Qualitätsgründen nicht für alle Profilierungen konfigurierbar, aus technischen Gründen sind für manche Holzarten  Oberflächenbehandlungen ausgeschlossen. 

    Holzart

    _WTL Weisstanne astrein, lebhaft

    Struktur


    Die Ansicht wird im Standard einer Bürstung _gb unterzogen, was eine je nach Holzart stärkere oder schwächere Struktur hervorruft und die Oberfläche unempfindlicher gegen Kratzer macht.  Alternativ kann ein glatter Schliff _gs erfolgen, auf Anfrage ein Bandsägeschnitt _grimitiert werden.

    Struktur

    _gb gebürstet

    Behandlung


    Abhängig von der Holzart ist ab Werk die optionale Applikation einer Oberflächenbehandlung möglich. Individuelle Farbausführungen werden zur Abstimmung grundsätzlich bemustert. Bei Elementen in Individuallännge ist Farbbehandlung auf max. 5 m Länge beschränkt.

    Behandlung

    _buv Lichtschutzlasur

Referenzbezogene

Downloads

Projektbeteiligte

  • Lauer + Lebok Architekten PartGmbB

    Architekt

    Gabelsbergerstraße 16a
    96215 Lichtenfels
     

    www.lauer-lebok.de

  • Zimmerer Bscheider GmbH

    Ausführung

    Gastwies 10

    83623 Dietramszell

    www.zimmerei-bscheider.de

  • Bradl Holzbau GmbH

    Ausführung

    Römerstrasse 21
    86316 Friedberg - Hügelshart

    www.holzbau-bradl.de 

  • Holzbau Bräuer GmbH

    Ausführung

    Große Höhe 1
    90599 Dietenhofen

    www.holzbau-braeuer.de

  • Michael Bender Gestalt und Konzept

    Fotograf

    Tannenstraße 1
    56154 Boppard-Buchholz

     

    www.bender-licht.de

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